Wie schäme ich mich, Mensch zu sein …

Beitrag zu einem Literaturwettbewerb mit dem Thema: Sprechen mit Gott heute

 

Wie schäme ich mich, Mensch zu sein …

Herr,

du hast die Welt erschaffen, mit allem, was dazu gehört,

Menschen, Tiere und die Natur, auf dass sie leben sollten

in Harmonie und Frieden, in Glück und Anerkennung,

doch Herr,

was ist aus dieser Welt geworden,

der du die Liebe deines Göttlichen Seins eingehaucht hast?

Der Wille des Menschen, nach deinem Vorbild erschaffen,

hat sich in seiner selbständigen Entwicklung

auf die Zerstörung deines Werkes gerichtet.

Nichts scheint mehr da zu sein, was Hass und

Zorn der Menschen besänftigen könnte,

wobei Macht- und Imponiergehabe

die tägliche Flut der Wahnideen fördert.

Herr,

wie schäme ich mich Mensch zu sein

in Anbetracht der Unmenschlichkeit unseres Tuns

und Fragen über Fragen stellen sich meinem Herzen,

welches die Sinnlosigkeit der Kriege nicht versteht.

Herr,

Dein Wille geschehe zu jedem Augenblick des Seins

und so bitte ich dich aus dem tiefsten Innern meiner Seele,

uns unserer wahren Bestimmung wieder zurückzuführen,

denn zu weit schon haben wir uns von dir entfernt.

Herr,

ich bitte dich,

hilf uns, die wir uns bislang deines Werkes unwürdig

erwiesen haben und sende uns weiterhin deine Liebe,

denn wenn du uns vergisst, sind wir verlorene Seelen.

Ich bitte dich, nimm uns auf und lehre uns von Neuem …

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