Celines Tagebuch

K800_Celines Tagebuch

Masou-Verlag, Neumünster 2014

Celines Tagebuch

Das Leben ist nicht so schlecht, wie es manchmal den Anschein hat

„Ich bin es nicht wert, glücklich zu sein. Ich bin ein Nichts im Nichts …“, davon ist die fünfzehnjährige Celine absolut überzeugt, und wenn dann ihre um einiges ältere Internetfreundin Chrissy daherkommt und meint, dass das Leben gar nicht so schlecht ist, wie es manches Mal den Anschein hat, schüttelt das Mädchen nur den Kopf und wird richtig wütend. Schließlich wird sie fast täglich in der Schule gemobbt und hat auch keinen leichten Stand in ihrer Familie. Nirgends fühlt sie sich dazugehörig, und irgendwie scheint sich sowieso alles und jeder gegen das Mädchen verschworen zu haben.
Immer mehr zieht Celine sich in ihre eigene Gedankenwelt zurück und stellt ihr ganzes Leben infrage. Sie durchlebt sämtliche Gefühle von ‚Himmel hoch jauchzend‘ bis ‚Zu Tode betrübt‘. Ritzen und Suizidgedanken gehören ebenso dazu, wie die Freude, mit ihrer Internetfreundin zu schreiben, aber auch die Wut darüber, wenn sie mit deren Antworten nichts anfangen kann.
Eines Tages beginnt sie damit, sich einem Tagebuch anzuvertrauen. Sie schreibt ihre Gedanken und Emotionen über den Zeitraum eines Jahres nieder, um am Ende festzustellen, dass Chrissy doch recht hatte und man sein Leben tatsächlich selbst in die Hand nehmen muss, um letztendlich ein glücklicher Mensch zu werden. Der Weg ist das Ziel, auch wenn er manches Mal ziemlich steinig ist …